Sonntag, 27. januar 2008
mir hört eh keiner zu, wenn ich rede...also kann ich auch genauso gut schreiben was keiner hören will (das liest eh keiner ; unabhängig davon das es wahrscheinlich wieder keinen sinn ergibt geschweige denn zusammenhang haben wird...egal) ich wills einfach loswerden:

Bin halt einfach ein zuhörer, kannst mir alles erzählen, ich hör zu, komm mir manchmal schon fast wie ein emotionaler mülleimer vor...aber das ist nicht weiter schlimm, hauptsache den erzählenden
bringt es weiter...
immer getreu dem motto: "das muss ich einfach mal los werden" biste bei mir richtig
aber man höre und staune: so alle schaltjahre lang  müsst ich mir auch mal das ein oder andre von der seele reden, aber wem erzähl ich das dann? mein problem: ich mach mir generell gern so meine gedanken über probleme die nicht da sind, mit andren worten spinn ich gern, dafür muss sich dann aber auch keiner intressieren, is klar, amüsieren vieleicht, mehr aber auch nicht. aber das ist eigentlich auch nebensächlich, weil sich dafür immer jemand findet der drüber lachen kann...
worauf will ich eigentlich hinaus? darauf das mich manche "sachen" wirklich quälen, aber sich niemand findet den es intressiert...was dann wiederum dazu führt das ich mir noch mehr gedanken drüber machen muss wobei es dann unschwer zu erkennen ist das mich was beschäftigt, ich aber schon längst nicht mehr aus meiner haut kann, es dann jemand anzuvertrauen, intressiert sich ja doch niemand für meine probleme...irgendwie so halt....
und irgendwann kommt der punkt an dem ich glaub ich alles und jeden in frage stelle, irgendwann kommt dann nur leider der punkt an dem ich mich selbst in frage stellen muss, von wegen trüb nur noch die stimmung und ob es nicht vieleicht besser wär garnicht dazu sein ? Fehlen würd ich eh niemand, würd es überhaupt jemand merken wenn ich nicht (mehr) da wär? wer vermisst schon ne trübsal blasende spassbremse? und so weiter und so fort...wäre die welt nicht besser ohne mich dran? drauf geschissen, is eh nur müll, will mir keine solche gedanken machen (müssen). bin gefangen in (m)einer scheinwelt,  genannt realität. grenz mich aus, nur zum test ob´s jemand intressiert, ob sich für mich für meine person jemand intressiert, setz mich ins aus nicht weil ich allein sein will sondern weil ich das genaue gegenteil will eben nicht allein sein, lass niemand an mich ran, weil ich angst vor der einsamkeit habe in die ich mich selbst immer weiter dränge, ich bin schon krank irgentwie, aber wie soll man das merken wenn man mit niemand drüber reden kann...? ein teufelskreis sich selbst offenbarende profezeihung einer abwärtsspirale ohne anfang ohne ende,

das kann man doch eigentlich niemand erzählen, viel zu kaputt und krank um andre damit zu belästigen, aber wenn ich´s weiter in mich reinfress wirds auch nur immer schlimmer,

alles nur kopfsache- wird unser verstand nun durch unsre umwelt geprägt - oder nicht vieleicht doch eher anders rum ? reagieren wir auf unser umfeld , oder formen unsre aktionen es erst?ich weiss es nicht

genug für heute, krieg solangsam knoten in die windungen....
von Der Tob
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